Der Nachthimmel wartet mit Venus und Uranus auf...

in hive-103087 •  4 years ago  (edited)


Uranus2.jpg

Uranus ist der größte Schneeball im Sonnensystem...
Credits: Voyager 2 NASA/JPL

Liebe Freunde der Freiheit und des Friedens,

liebe Freunde der Liebe und des Glücks,

liebe Mitleser,

ab heute Nacht wird Uranus bei abnehmenden Mond etwas östlich von Mars nahe Alpa-Ri - kurz Ari - am Firmament aufsteigen und - gute Sichtbedingungen vorausgesetzt - als sehr schwach leuchtendes Objekt zu erkennen sein.

Wo ihr ihn findet seht ihr unter folgendem Link. Da Mars gegen Mitternacht immer weiter im Süden am Himmel hochsteigt, sollte es bei gutem Wetter kein Problem sein den sechsten Planeten unserem Sonnensystem zu entdecken - jenen Planeten den Sir William Herrschel 1781 als Kometen beschrieben hatte, nachdem er ihn am 13. März 1781 mit seinem 16 cm Teleskop jenseits des Saturns zufällig entdeckt hatte, worauf hin König George Herrschel ein eigenes Anwesen und lebenslanges Einkommen garantierte.

Neben Uranus ist schon seit Beginn des Sommers eine ganze Kette an Planeten nach Sonnenuntergang zu sehen. Prominent und hell erscheinen dabei Jupiter und Saturn der auf der Ekliptik etwas rechts von Jupiter leicht zu finden ist.

Mars steigt ab ca. 23 Uhr im Süden rötlich schimmernd am Nachthimmel empor - und wird jetzt auch von Uranus begleitet, wobei Uranus mehr als 2.8 Milliarden Kilometer von der Erde derzeit entfernt ist und für einen Umlauf um die Sonne derzeit 84.4 Jahre braucht - sprich länger als ein durchschnittliches Menschenleben.

Nur wenigen dürfte bekannt sein, dass durch die fast 90 Grad gekippte Achse des mehr als 50000 Kilometer durchmessenden Uranus die Sonne am Nordpol des Eisplaneten, der immerhin mit einer Durchschnittstemperatur von -231 Grad Celsius der kältestes Planet im Sonnensystem ist, die Sonne am Nordpol nach ihrem Aufgang für 42 Jahre scheint, ehe sie für weitere 42 Jahre während des Umlaufs um die Sonne wieder untergeht.

Beobachtet wurde Uranus bereits im Jahre 128 vor Christi Geburt durch den griechischen Mathematiker und Astronomen Hipparchus

Die Bahnschwankungen von Urans führten 1842 zur Entdeckung von Neptun, der im übrigen diesen Monat rund sieben mal lichtschwächer in rund 4.8 Milliarden Kilometer Entfernung beobachtet werden kann. Im Gegensatz zu Uranus wird hierbei aber genaue Kenntnis über die Lage von Neptung notwendig sein, ebenso ein Fernglas mit 150 facher Vergrößerung.

Wer bis ca. 3 Uhr morgens durchhält wird im Südosten mit der aufgehenden Venus in unmittelbarer Nachbarschaft des Mondes mit seiner schmalen Lichtsicherl von nur noch 12 Prozent Sonnenbedeckung belohnt. Dabei ist der durch die Lichtreflexion der Erde erzeugte da Vinci Glow heute nacht besonders gut sehen. Die Venus leuchtet dabei rund 8 mal so hell wie der hellste Stern Sirius am Nordhimmel während der kommenden Nächte.

Interessierte Leser mit guten Augen, können bei sternklarem Himmel abseits der Großstädte versuchen einen Blick auf den grünbläulich funkelnden Uransu zu werfen, ebenso wie auf Neptun.

Prägend bleiben aber auch in diesem Monat die Planeten Jupiter, Saturn und Mars, sowie in den Morgenstunden der in Südosten aufsteigende Planet Venus...

Viel Spaß auf der Suche nach Neptun und Uranus...

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