Vorher
https://orf.at/stories/3128931/
später
https://www.orf.at/#/stories/3129014/
Was ich hier schreibe, ist ein Eindruck der entsteht. Die Kurzform: Ein gewisser General Haftar wird dafür verantwortlich gemacht ein Flüchtlingscamp in Libyen angegriffen zu haben, als Resultat gab es (Stand derzeit) 44 Tote und 130 Verletzte. Das ganze soll mittels Luftangriff passiert sein. So, grundsätzlich ist mal alles möglich, aber für mich nur bedingt glaubhaft. Zumal in einem solchen Szenario einige Fragen auftauchen, welche die offizielle Presse (wie immer) vergisst zu fragen:
*Von wem haben die Soldaten von diesem General eigentlich die Flugzeuge und wurde Libyen 2011 nicht in die Steinzeit zurückgebombt?
Da habe ich einen interessanten Ansatz in der Wikipedia gefunden:
https://de.wikipedia.org/wiki/Chalifa_Haftar
Neben Russland gelten Ägypten und die Vereinigten Emirate, beide entschiedene Gegner aller Spielarten des Islamismus[1] als engste Verbündete Haftars, welche ihn mit Waffen und Streitkräften unterstützen. So unterhalten die Vereinigten Emirate einen Luftstützpunkt in Ost-Libyen mit Air Tractor AT-802 Flugzeugen, sowie chinesische Chengdu Wing Loong Drohnen.[20] Von Haftar ist keine Zusammenarbeit mit Islamisten zu erwarten.
*Da stellt sich doch die Frage, welche Abstammung dieser Haftar hat, dass er so wenig mit Islamisten gemein hat. Und die Flugzeuge könnte er von den Russen oder Chinesen haben.
*Welchen Nutzen hätte dieser General davon Zivilisten zu töten, die sowieso nur auf der Staatskassa liegen? Da würde er strenggenommen seinem Gegner sogar zuspielen. Da lässt sich aber leicht erahnen, dass er bei uns dann einfach als größenwahnsinniger Psychopath in die Geschichte eingeht. Das sind dann diese typischen Artikel wie: "Warum [Widersacher] [was ihm selbst schadet] nutzt." Da geht's fast immer darum, dass alles mit einem aufgeblasenem Ego erklärt wird.. und die Macht gestärkt wird damit.
*Warum greift er nicht gleich ordentlich militärische Infrastruktur an?
*Warum sind sich schon wieder alle einig wer es war, bevor es nur eine bekannte Auswertung der Situation gibt?
Ein Blick in eine mögliche Zukunft: Als "Kriegsverbrechen" wurde die Tat bereits deklariert. Egal, wer es war. Ja, es war bestimmt ein Kriegsverbrechen. Aus den Informationen älterer, ähnlicher Geschichten, möchte ich prognostizieren, dass
- eine rote Linie überschritten wurde
- die bevorstehenden Sanktionen General Haftar überhaupt nicht belangen, sondern nur die Zivilbevölkerung
- wir aufgrund der Situation, unbedingt, schleunigst, alle Flüchtlinge nach Mitteleuropa retten müssen.
3a. Es künftig viele Parallelen in der Berichterstattung geben wird zwischen Flüchtlingen (die zB nicht in Libyen) und diesem Vorfall um weiteres (vermutlich illegales) Handeln zu legitimieren. - Kater Karlo, ne, dieser General halt, zufällig jetzt ständig in den Medien auftauchen wird, was er nicht vielleicht alles gemacht haben könnte und machen wird.